In aller Kürze, denn ich bin schlagkaputt: „Reisetag“ heute. Wir haben die rd. 250 km in beinahe 10 Stunden hinter uns gebracht. Ab 16:00h wieder Tshirtwetter, vorher war die Jacke immer wieder gut zu gebrauchen.
Natürlich gab es auch heute einige Stopps.
Z.B. am frühen Morgen bei der Pagode, die auf das vietnamesische Neujahrsfest, Tet, in diesem Jahr ab 5. Februar, geschmückt wurde.



Der nächste Stopp war bei einer Gedenkstätte für die Opfer des Vietnamkrieges aus dieser Region. Lanh, der kurz nach Kriegsende geboren wurde, erzählt mir, dass 3 seiner Onkel in diesem Krieg gestorben seien, seine Eltern haben zum Glück überlebt.

Eine Familie, die Trommeln für Pagoden, für Schulen und für Privathaushalte herstellen.

Dieses Riesending ist aus einem einzigen Baumstamm, der ausgehöhlt wurde, hergestellt

Die Spann- und Stimmgurte werden gelöst, die das Fell gehalten haben, bevor es mit Bambusholzdübeln befestigt wurde

Sohnemann stellt gerade die Dübel aus gespaltenem Bambusrohr her
Es wird tatsächlich Hundefleisch gegessen in Vietnam. Die Restaurants, die es anbieten, sind so gekennzeichnet. Während der Fahrt haben wir ein Moped überholt, das auf seinem Gepäckträger drei Hunde in einem engen Käfig zur eindeutigen Verwendung gesperrt hielt.

Die Cashewnuss mit ihren wohlduftenden kleinen Blüten und der wertlosen, wasserhaltigen Frucht, war ein sehr viel angenehmeres Lebensmittelthema.

So sieht der Baum aus

So die Blüten. 2 Nüsse sind gut zu erkennen. Jeweils darüber entwickelt sich die Frucht

Hier sind die Früchte bereits deutlich größer

Nochmal das Objekt meiner Begierde
Viel Spaß hatten wir bei der Erdnussölpresse
Eine der Frauen wollte mich gerne heiraten. Der Mann wollte unbedingt einmal Euroscheine sehen

Die Frauen aus der Umgebung bringen ihre Erdnüsse hierher und lassen gegen Geld das Öl herauspressen. Die in der Mitte ist heiratswillig

Gleich 3 mechanische Pressen stehen zur Verfügung

100 Prozent reines, kaltgepresstes Erdnussöl

Sie nimmt das wertvolle Öl gleich mit nach Hause

Er hat einen Fünfer und einen Zehner begutachtet und sich gewundert, dass 15€ rd. 400000 vietnamesischen Dong entsprechen
Außerdem waren wir noch an einem schönen See, der als Trinkwasserreservoir und als Naherholungsgebiet für die nähere Umgebung dient und haben zum Abschluss Grünteefelder gesehen, die die Franzosen vor rd. 100 Jahren hier haben anlegen lassen. Sie stehen auf dem platten Land, die Ernte war vorbei, die Teebüsche glattgeschoren, so dass sie überhaupt keine Ähnlichkeit mit den wunderschönen Teeplantagen hatten, die wir in Indien und auf Sri Lanka gesehen haben.
Zum Abschluss des heutigen Tages nochmal ein paar Schnappschüsse on the road