Camiguin

Die Überfahrt von Jagna zur Insel Camiguin dauert gute vier Stunden. Während wir Bohol mit dunklen, schweren Regenwolkentürmen hinter uns lassen, scheint unser nächstes Ziel, die kleine Insel Camiguin, schöneres Wetter für uns breit zu halten.
Es sind eine Menge Touristen auf der Fähre, darunter auch einige Deutsche, und es ist für mich wunderschön, mal wieder nach Herzenslust reden zu können.

Meine Buchung für die erste Übernachtung in Hafennähe ist eine Vollkatastrophe (kein privates Bad, kein warmes Wasser, keine Ruhe, weil junge Leute in der Wohnung ein CallCenter betreiben und die ganze Nacht lautstark telefonieren). Mit dem Malambo/Kurma Eco Beach Lodge haben wir dagegen haben wir einen Glücksgriff getan. Ein schlichter, recht kleiner Raum mit allem, was man braucht (AC, Steckdosen, angenehmes Licht, Abstell- und Ablageflächen), eigenes Bad mit heißem Wasser und privater Terrasse mit Blick aufs Meer. Außerdem gehört ein Restaurant zur Lodge, eine Tauch- und eine Yogaschule. Man kann Schnorcheln, Schwimmen, Kajakfahren und ich kann von hier aus eine Wanderung ins Inselinnere starten.
Mein Ziel, den Mount Carling, einen erloschenen Vulkan, erreiche ich nicht. Der Weg wird immer schwieriger und – da ich nur meine TreckingSandalen an den Füßen habe – gefährlicher. Deshalb breche ich irgendwann ab und kehre – überhaupt nicht unzufrieden – zurück.

Fundstücke am Wegesrand (in chronologischer Reihenfolge)

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