Man stellt sich an den Straßenrand der Hauptstraße und hebt einen Arm, wenn ein Gefährt, das deinen Zielpunkt ausweist, im Anmarsch ist. In unserem Fall hält ohne unser Zutun nach dreißig Sekunden Wartezeit ein Minivan ohne Zielortschild und fragt, wo wir hinwollen.
Am Hafen von Danao werden wir gegen kleines Geld abgesetzt, kaufen Tickets für die Fähre, warten etwas mehr als eine Stunde und setzen dann in gut zwei Stunden im Pullmann Sessel dösend auf die kleine Pacijan Insel über. In Consuelo angekommen bringt uns ein Trycycle (Motorrad, dessen Bei- oder Seitwagen zum überdachten Viersitzer aufgebaut ist) zu unserem Sunset Vista Sea Front Guesthouse in Esperanza.
Unsere Unterkunft ist einfach, aber traumhaft unmittelbar am Meer gelegen.
Während Phim aufgrund ihrer müdemachenden Medikamente den Nachmittag verpennt, erkunde ich unsere Umgebung. In den zwei Buchten vor und hinter unserer Unterkunft haben Fischer an den schmalen Sandstränden ihre einfachen Boote liegen, unmittelbar dahinter leben sie mit ihren Familien in schlichten (Wellblech- bzw. Bambus-)Hütten. Es gibt Strom und überirdisch verlaufende Wasserleitungen. Es gibt kleine Verkaufsstände und Garküchen – die Menschen hocken zusammen und quatschen, die zahlreichen Kinder spielen – fast überall wird lautstark Musik abgespielt.






Michael, unser britischer Host, hatte schon darauf hingewiesen, dass heute im Dorf ein (Folklore-) Fest stattfindet (und es wohl sehr lange sehr laut sein wird). Kann ich bestätigen (Man beachte im ersten Bild rechts den Lautsprecherturm – einer von vielen)














