Als ich erst einmal aus der Stadt raus bin und den River Kwai überquert habe, wird meine Geburtstagstour mit dem Rad (25 Kilometer) richtig schön. Ich radle auf einer gut ausgebauten Straße gemütlich am Fluß entlang. Die wenigen Fahrzeuge, die mir entgegen kommen oder mich überholen, halten Abstand, so dass ich ohne Stress die Landschaft scannen kann.
Der Aufstieg zum Wat Ban Tham ist tierisch anstregend. Im unteren Teil noch easy, weil man im Schatten des Nagakörpers auf genormten Stufen geht, die oberen zwei Drittel jedoch sind richtig steil. Auf einer senkrecht nach oben führenden Wendeltreppe durchsteigt man eine Riesenhöhle und das oberste Drittel bringt man durch Kraxeln über Naturfelsen hinter sich. Nix für alte Leute!
Oben – auf einem schattigen Plätzchen die Aussicht genießend – bin ich lange alleine (bis auf die Hündin, die mich im oberen Teil auf Schritt und Tritt begleitet). Später gesellen sich eine Franzose mit seinem Sohn und deren thailändische Reiseführerin, die mir interessante Details zur Entwicklungsgeschichte Thailands erzählt (der Franzose ist sichtlich dankbar, dass ich nun den interessierten Zuhörer gebe).
















