Um nicht ganz so früh aufstehen zu müssen, wechseln wir für die letzte Nacht auf Pacijan in ein teures Hotel in Himensulan. Hätten wir uns besser erspart, denn von einem nahegelegenen Club wummern bis früh morgens die Bässe und das Schlagzeug.
Die Fähre von Consuelo startet wie geplant um 8:30, steht dann aber fast eine Stunde vor dem Hafen von Danao, weil der Anlegeplatz belegt ist.
Eigentlich mag ich Reisetage sehr: wenn man auf dem Weg ist, im Bus, Zug oder Boot sitzt, muss man sich bis zur Ankunft um nichts mehr kümmern und kann das kribbelnde Gefühl genießen, etwas Neues zu beginnen. Nicht so beim Inselwechsel nach Bohol.
Zwar finden wir in Danao auf Anhieb einen Bus nach Cebu-City. Der Zwanzigsitzer ist zu Beginn mäßig belegt und kommt gut voran. Doch je mehr wir uns Cebu-City nähern, desto voller wird der Bus und er kommt die letzten 10 Kilometer wegen des übermäßigen Verkehrs nur noch im Schritttempo und mit ausgedehnten Stehzeiten voran.


Statt eine der drei anvisierten Schnellfähren um 11:30, 12:30 oder 14:00 Uhr zu erwischen, bleibt uns die langsame 16:00 Uhr Fähre, so dass wir erst bei Dunkelheit in unserem Guesthouse in Talibon eintreffen.




In der Tuna Factory bekommen wir ein gutes Abendessen,

aber die Nacht wird wegen des Stadtlärms (Karaoke, dröhnende Zweiräder) wieder kurz, so dass wir nach dem Frühstück Reißaus nehmen.
Adam, der ungeheuer sypathische TukTuk-Fahrer, bringt uns zum spontan gebuchten Sarahs Garden BnB&Spa. Hier ist Landleben angesagt, ohne Fortbewegungsmittel ist man aufgeschmissen. Morgen um 10:00 Uhr wird Adam uns abholen und die Umgebung zeigen.

AugenBlicke



