„Wind in meinem Kopftuch“ – so der Titel der Graphic Novel aus der die Autorin, Roya Soraya, eine junge deutsche Frau mit iranischen Wurzeln, liest. Man sieht ihre Zeichnungen auf der Leinwand, hört ihre Stimme zu den spärlichen Texten – außerdem gibt sie Antworten zu Fragen aus dem Publikum. Darüber hinaus gibt es als Rahmenprogramm zwei kurze Sets der deutsch-iranischen Musikerin Nadia Sheya.
Die Suche nach ihren iranischen Wurzeln auf der Reise mit ihrem Vater in den Iran bleibt doch sehr im Persönlichen verhaftet. Der größte Aufreger in den beiden Episoden, die sie rezitiert, ist die Fahrt mit dem öffentlichen Bus, bei der sie lernen muss, dass Frauen und Männer getrennt voneinander im Bus sitzen.




Die letzte Kulturveranstaltung im Mai 2026 für mich ist eine der besten des Monats. Das Kondensat. Die drei Musiker aus Berlin sind nicht nur wahre Artisten an ihren Instrumenten, jeder für sich arbeitet dabei auch hervorragend mit Verfremdungstechnik durch elektronische Geräte. Sie scheinen alle drei sehr bodenständig, moderieren ihre Stücke eloquent und haben offensichtlich selber viel Spaß beim Musikmachen. Ein tolles Konzert – mit leider viel zu wenig Gästen.










Im Übrigen hat mir das Sommerwetter Ende Mai die Gelegenheit gegeben, mich mit meinem neuen Gravelbike anzufreunden.
Ich bin total begeistert!