„… Was vor 300 Jahren als kleiner Stollenbetrieb im Muttental an der Ruhr begann, entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer der größten Zechen des Reviers“.
Die Anfänge des Bergbaus im südlichen Ruhrgebiet kann man in öffentlichen Führungen und beim Besuch des Museums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe erleben.




Mich zieht heute eine Sonderausstellung des Museums an: „Philip Ian Pearce (Fotokünstler), Vasilij Plotnikov (Bildhauer) und Achim Brodde (Fotograf/Digitalisierung) haben sich die Frage gestellt, wie sich Kunst mit der industriellen Gegenwart verbinden lässt. Dazu waren die Künstler in den vergangenen zwei Jahren in sieben Unternehmen des Ennepe-Ruhr-Kreises unterwegs, haben Menschen bei der Arbeit und technische Fertigungsprozesse festgehalten. Die daraus entstandenen Fotografien, Skulpturen und Installationen zeigen eine ungewöhnliche Interpretation von Industrie, Tradition, Innovation und Handwerkskunst.“






Die Fotografien von Pearce holen mich nicht ab. Die künstlerische Verfremdung durch die popartige Farbgestaltung übertüncht und entseelt das, was Schwerindustrie und Maschinenbau ausmacht: Krach, Dreck und Maloche.
Einige der Skulpturen von Plotnikov dagegen eröffnen mir neue Perspektiven






