… sollte ich mein DB-Roulette am Dienstag.
Ich fahre zum Hauptbahnhof und nehme den Zug, der mich anlacht.
Meine Wahl fällt auf den RE7, weil er mit seiner halbstündigen Verspätung gleich von Bahnsteig 1 losfährt und Krefeld, eine Stadt, die ich noch nie besucht habe, zum Ziel hat.
Kurz vor Köln werde ich per Durchsage darüber informiert, dass der RE7 das Ziel Krefeld aufgegeben hat und stattdessen in Neuss endet.
Spontan entscheide ich mich dafür, in Köln auszusteigen, bin aber innerlich wenig bereit, mich auf die Großstadt einzulassen, zumal das Wetter nicht so ist, dass ich mich zum Lesen irgendwo am Rhein in die Sonne setzen könnte. Darüber hinaus wird mir bereits auf der riesigen Anzeigetafel im Hauptbahnhof signalisiert, dass für die Rückfahrt nach Wuppertal mit massiven Verspätungen und Ausfällen zu rechnen ist.


Auch der PoetrySlam in der Börse am Donnerstag bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück. Es gibt nur vier TeilnehmerInnen, deren Texte allesamt (vielleicht mit Ausnahme des 3. Textes des Siegers, letztes Foto) mich ein müdes Arschrunzeln kosten.





Das Konzert des Nino Wenger Qartetts auf der Insel am Freitag ist wohl großartig und das Publikum begeistert von der Spielfreude der vier VollblutmusikerInnen. Ich jedoch fühle mich kränklich und schwächelnd, so dass ich mich zur Pause davon schleiche und mich ins Bett begebe.




