Bei Eiseskälte aber strahlend blauem Himmel starte ich in Wuppertal-Laaken ((Richtung Beyenburg, eine Haltestelle nach Vorwerk) meine Rundwanderung durch den Marscheider Wald.
Landschaftlich ist die Tour sehr schön, wegen ihrer Wegführung über Nebenstraßen und breiten Waldwegen aber eher etwas eintönig.




Im Ort, der Wuppertaler Wirkungsstätte des Jazzmusikers mit Weltruhm, Peter Kowalt, genieße ich ein grandioses Konzert von Dark Matter.
Frederik Köster (Trompete, Flügelhorn), Jannis Sicker (E-Gitarre, Effekte), Calvin Lennig (Kontrabass) und der Wuppertaler Schlagzeuger Dominik Mahnig begeistern mit ihrer Virtuosität und Spielfreude.





Ebenso mitreißend und berührend wie das Jazzkonzert finde ich den Kinofilm Heldin.
Leonie Benesch spielt darin eine Pflegefachkraft auf der onkologischen Chirurgie eines Krankenhauses in der Schweiz. Die Kamera begleitet sie – wie in einem Dokumentarfilm – auf der Nachtschicht. „Eine emotionale Adrenalinkick-Achterbahn, so spannend wie ein Thriller“. (Arthaus)
Dann ist da noch mein erster kleiner Ausritt mit dem Gravelbike, der mir deutlich macht, dass ich trotz SOA-Sonne Kraft und Ausdauer verloren habe – ich bin (wieder) ein Jahr älter.
Eigentlich will ich über die Nordbahn- und anschließend die Glückauf-Trasse nach Hattingen bis an die Ruhr fahren. Ich will ausloten, ob dies eine Möglichkeit ist, mich mit Michael dort auf einen Kaffee zu treffen. Aber so weit komme ich nicht, weil ich nach Dreiviertel der Strecke Angst bekomme, den Rückweg nicht mehr zu schaffen.

Da fahre ich doch lieber mit dem Bus zu Micha und Steffi nach Langenberg und lass mich kulinarisch verwöhnen

